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Fieber

Was nicht brennen kann bleibt

Fieber gehört zu den wichtigsten Regulationsmechanismen, über die unser Organismus verfügt. Die zeitweilige Erhöhung der Körpertemperatur unterstützt die körpereigene Abwehr beispielsweise während Infektionsprozessen. Ist der Temperaturanstieg nicht bedrohlich (über 40 Celsius) sollte diese Eigenregulation nicht künstlich durch Medikamente (z.B. Paracetamol = ben-u-ron) gesenkt werden, da dann die Bedingungen fehlen, die notwendig sind, um beispielsweise bakterielle Stoffwechselprodukte vollständig zu beseitigen. Sie sollte sogar aufrecht gehalten werden. Die dabei entstehende Abwärme kann beispielsweise durch Wadenwickel äußerlich abgeführt werden, ohne dabei die Kerntemperatur zu beeinflussen. Unterhalb der vom Organismus selbst festegelegten Temperatur blieben dann Reste zurück, die dann später die Quelle für weitere akute oder dann sogar chronische Entzündungsprozesse darstellen. Das bedeutet, dass bei einer Antibiotikatherapie keine fiebersenkenden Mittel eingesetzt werden sollten, um diese fatalen Folgen zu vermeiden.

Wenn beispielsweise eine erhöhte Körpertemperatur gewünscht wird, kann dies durch die Einnahme von Lindenblütentee erreicht werden. Dann sollte man sich warm bekleiden und ins Bett legen. Man beginnt zu schwitzen und scheidet auf diese Weise Stoffwechselgifte (Toxine) mit dem Schweiß über die Haut aus.

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