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Kindheit

Weichenstellungen für das Leben

Die Kindheit stellt die wichtigste Zeit im Leben eines Menschen dar, da hier die Weichenstellungen für Gesundheit, bzw. Krankheit erfolgen. Hier entscheidet sich, ob Kinder eine Lebenswirklichkeit vorfinden, die es ihnen gestattet, ihr eigenes Lebensprofil auszubilden und zu entwickeln, oder ob sich die in der Schwangerschaft angelegten Prägungen in Form von Konditionierungen fortsetzen. Da Kinder aufgrund der nicht abgeschlossenen Entwicklung zu ihren Eltern noch nicht differenziert sind, produzieren Sie im Prinzip auch keine eigenen Probleme und Störungen, sondern drücken die ihrer Eltern aus. Sie fungieren als Bildschirm für die nicht gelösten Schwierigkeiten von Mutter und Vater.

In aller Regel stellen Kinder das Spiegelbild ihrer Eltern und nicht das Abbild der eigenen Identität dar. Dieser Umstand wird besonders in der Pubertät deutlich, wenn es darum geht, sich von seinen Eltern abzugrenzen und eigene Wege zu gehen. Das gelingt allerdings nur in den seltensten Fällen, da eine wirtschaftliche Unabhängigkeit zu dem Zeitpunkt der Geschlechtsreife noch in weiter Ferne liegt. Dieser Konflikt tritt dann mehr oder weniger offen zu Tage.
Der Mensch ist das einzige Lebewesen, das fast ein Drittel seines gesamten Lebens in der Abhängigkeit seiner Erzeuger lebt.
Das dies seine spätere Eigenständigkeit und Selbständigkeit nicht fördert liegt in der Natur der Sache. Da diese "Kinder" dann später ihren eigenen Nachwuchs nichts anderes weitergeben, sinkt von Generation zu Generation die Lebenstüchtigkeit, aus der sich weitere und neue Störungen und Krankheit generieren. Vor diesem Hintergrund wird verständlich, warum die Behandlung der Kinder ohne Aufdecken der Zusammenhänge in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld nicht erfolgreich ist und auch nicht sein kann.

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